Die Königsklasse der Orientteppiche, handgeknüpft im Iran mit jahrhundertealter Tradition und unvergleichlicher Vielfalt.
Foto: Morgenland Teppiche
Perserteppich heißt im Handel zwei Dinge, und beide sind harte Bedingungen: handgeknüpft, und geknüpft im Iran. Was der Begriff im Alltag zusätzlich mitschleppt, Feinheit, Alter, hoher Wert, steht nicht darin. Ein grober Dorfteppich aus dem Hamadan-Umland ist genauso ein Perserteppich wie eine signierte Seidenarbeit aus Ghom, und zwischen diesen beiden liegt der gesamte Markt.
Diese Seite nimmt den Marktblick: was unter das Etikett fällt und was nicht, wie das Angebot gegliedert ist, wie sich die Qualitätsleiter über die Provenienzen hinweg liest und was die Bezeichnung im Verkaufsgespräch tatsächlich leistet. Die Geografie des Landes, die einzelnen Knüpfzentren, die Stammesgruppen und die Geschichte der Knüpfkunst behandelt die Herkunftsseite Persien. Alle registrierten Provenienzen mit Datenblatt stehen in der Stilübersicht.
Darunter fällt jeder handgeknüpfte Teppich, der im Iran entstanden ist, unabhängig von Material, Feinheit und Baujahr. Nicht darunter fallen drei Gruppen, die im Laden daneben liegen und auf den ersten Blick ähnlich aussehen: Maschinenware mit persischem Muster, in anderen Ländern nach persischem Vorbild geknüpfte Teppiche, und Entwurfslinien, deren Vorbild aus Persien stammt, deren Produktion aber längst woanders sitzt.
Die erste Gruppe ist die einfachste. Ein maschinell gefertigter Teppich mit Medaillon und Ranken ist eine Nachbildung des Designs. Die Rückseite verrät ihn sofort: gleichmäßig, ohne einzeln erkennbare Knoten, die Fransen angenäht statt aus dem Gewebe laufend. Die Merkmale im Einzelnen führt handgeknüpft oder maschinell.
Die zweite Gruppe ist die größere und die heiklere. Indien knüpft seit Jahrzehnten persische Vorlagen, und es tut das ordentlich: Indo-Ghom erreicht 300.000 bis 800.000 Knoten pro Quadratmeter, Indo-Isfahan 200.000 bis 500.000. Das ist Handarbeit, oft saubere, und niemand muss sich für ein solches Stück entschuldigen. Es ist nur kein Perser. Der Unterschied liegt in Wolle, Färbung und Knotenbild, und er gehört benannt, weil er die Einordnung verändert.
Die dritte Gruppe trägt keinen persischen Ortsnamen, sondern einen deutschen. Ziegler ist eine Entwurfslinie, kein Knüpfort: benannt nach der Handelsfirma Ziegler & Co., die im späten 19. Jahrhundert in den Manufakturen um Sultanabad Vorlagen für den westlichen Markt vergrößerte und aufhellte. Geknüpft wird diese Linie heute überwiegend in Pakistan und Afghanistan. Ein solches Stück ist pakistanische oder afghanische Knüpfarbeit in einem westlich orientierten Entwurf und darf nicht als Perserteppich angeboten werden. Den Marktüberblick gibt Ziegler-Teppiche, die heutige Produktionslage die Herkunftsseite Pakistan.
Nach oben grenzt der Begriff an den Orientteppich. Jeder Perser ist ein Orientteppich, umgekehrt gilt das nicht: der Oberbegriff deckt auch die Türkei, den Kaukasus, Afghanistan und Indien ab. Die vollständige Gegenüberstellung führt Perserteppich gegen Orientteppich.
In sechs Gruppen, und die Gruppe sagt über einen Teppich mehr als der Ortsname. Diese Fibel führt 68 persische Provenienzen. Die folgende Auswahl nennt für jede Gruppe die Namen, die im deutschen Handel tatsächlich auf dem Stapel liegen; die Knotenspannen sind die Spannen der genannten Provenienzen.
| Gruppe | Provenienzen (Auswahl) | Bauweise | Knoten/m² (ca.) | Stärke im Gebrauch |
|---|---|---|---|---|
| Manufakturware der Zentraloasen | Isfahan, Ghom, Nain | Korkwolle oder Seide auf Baumwolle, tief geschoren | 200.000 bis über 1.000.000 | Repräsentation, Sammlung |
| Florale Stadtware | Täbriz, Keschan, Kerman, Yazd | Wolle auf Baumwolle, zentrales Medaillon | 120.000 bis 1.000.000 | Wohnzimmer, klassische Einrichtung |
| Dichte Werkstattware | Bidjar, Sarough, Moud, Farahan | festes, schweres Gewebe, kräftiger Flor | 120.000 bis 400.000 | belastete Flächen, lange Standzeit |
| Geometrische Dorfware | Heriz, Hamadan, Malayer, Koliai | häufig Einzelschuss, geradlinige Muster | 60.000 bis 250.000 | Flur, Küche, Kinderzimmer |
| Nomaden- und Stammesware | Ghashghai, Kaschkuli, Bachtiar, Afshar | oft Wollkette, frei komponiert, ohne Vorzeichnung | 80.000 bis 250.000 | Akzent, Vorleger, Sammlung |
| Grobe Hochflorware | Gabbeh, Loribaft | wenige Knoten, hoher Flor, reduzierte Bildsprache | 40.000 bis 200.000 | Schlafzimmer, barfuß |
Die Gruppengrenzen sind keine Qualitätsgrenzen. Täbriz allein deckt mit 120.000 bis 1.000.000 Knoten pro Quadratmeter fast das gesamte Feld ab; dort entscheidet die Raj-Angabe und nicht der Ortsname. Umgekehrt ist eine niedrige Knotenzahl bei einem Dorfteppich kein Mangel, sondern Rechnung: ein Heriz mit 60.000 bis 160.000 Knoten trägt sein großes geometrisches Medaillon ohne feine Auflösung und überlebt im Flur jede Manufakturarbeit. Wer gezielt in die Stammesware will, findet die Gattung unter Nomadenteppiche.
Von unten nach oben, mit zwei Vorbehalten. Die Spanne reicht von 40.000 Knoten pro Quadratmeter am gröbsten Ende, einem Gabbeh, bis über 1.000.000 bei feiner Manufakturware aus Isfahan, Ghom oder Nain. Innerhalb dieser Spanne ordnet die Knotendichte die Provenienzen zuverlässig. Sie ordnet nicht die einzelnen Teppiche.
Der erste Vorbehalt: Jede Provenienz ist eine Spanne, kein Punkt. Nain steht mit 200.000 bis 1.000.000+ Knoten im Datenblatt, Kerman mit 150.000 bis 500.000. Der Ortsname sagt also, welches Feld möglich ist, nicht welches Stück gerade vor einem liegt. Nachzählen auf der Rückseite ersetzt die Provenienzangabe nicht, aber es korrigiert sie. Was die Zahl aussagt und wo sie aufhört, etwas zu sagen, erklärt Knotendichte erklärt.
Der zweite Vorbehalt: Zwei Provenienzen geben ihre Feinheit in eigenen Maßen an, Täbriz in Raj und Nain in La-Stufen. Die La-Zahl läuft dabei gegen die Intuition, weil die niedrigere Stufe die feinere ist. Beide Systeme gelten nur dort, wo sie herkommen; die Systematik im Detail behandelt La-Stufen erklärt.
Über der Knotendichte steht das Material. Kette und Schuss sind meist Baumwolle, der Flor Schurwolle, bei Spitzenstücken Korkwolle aus dem Unterhaar des Schafes. Der größte Sprung liegt beim Wechsel zu Seide. Reine Seidenteppiche stehen an der Spitze des Feldes, Ghom-Seide mit 600.000 bis 1.200.000+ Knoten pro Quadratmeter. Wie nah zwei Stadtprovenienzen der Spitzenklasse beieinander liegen, zeigt Nain gegen Isfahan.
Wie lange ein einzelner Teppich am Stuhl steht, lässt sich nicht seriös angeben. An großen Formaten sitzen mehrere Knüpfer gleichzeitig, und das Tempo hängt an der Erfahrung der Hände. Belastbar ist nur die Richtung: mehr Knotenreihen pro Zentimeter bedeuten mehr Arbeit. Den Ablauf von der Kettvorbereitung bis zum Scheren beschreibt der Bereich Herstellung.
Sie sichert Herkunft und Handarbeit zu, sonst nichts. Echt heißt nicht fein, nicht alt und nicht wertvoll. Echt heißt: im Iran, von Hand geknüpft. Wer die Bezeichnung als Qualitätsversprechen liest, stellt am Ende einen Hamadan neben einen Isfahan und wundert sich über den Abstand.
Ein Echtheitszertifikat ist eine Händlerangabe, keine amtliche Prüfung. Es gilt so viel wie der Betrieb, der es ausstellt, und es ergänzt die eigene Prüfung, statt sie zu ersetzen. Welche Kennzeichen im Handel überhaupt geführt werden, ordnet die Seite Siegel und Zertifikate ein.
Vier Griffe klären im Laden mehr als jedes Papier:
Die häufigste Frage im Laden ist nicht die nach der Fälschung, sondern die nach der Verwechslung, und sie läuft fast immer über die Provenienz statt über die Echtheit. Najafabad liegt knapp 30 Kilometer westlich von Isfahan, arbeitet im gleichen Stil und knüpft mit 150.000 bis 350.000 Knoten pro Quadratmeter deutlich gröber. Solide Ware, im Handel aber klar davon zu trennen. Die Zuordnung zur Region behandelt Herkunft erkennen, die Schritt-für-Schritt-Prüfung Ist mein Teppich echt?, die Grundlagen Orientteppich erkennen.
Eine eingeknüpfte Werkstattsignatur wirkt im Markt stark, und sie wird immer zusammen mit der tatsächlichen Feinheit gelesen: Name und Knotenbild müssen zueinander passen. Die prägenden Werkstätten sind unter Meisterknüpfer gesammelt, das Lesen der Kartuschen erklärt Signaturen erkennen.
Das entscheidet die Bauart, nicht die Feinheit. In Flur, Diele und Küche gehört ein flach gewebter Dorfteppich mit geometrischer Zeichnung: er verträgt Schuhe, Schmutz und Nässe, und ein abgelaufener Streifen fällt in einem Rautenfeld kaum auf. Unter dem Esstisch zählt ein dichtes, fest geschlagenes Gewebe, weil Stuhlbeine punktuell arbeiten und ein weicher Flor dort dauerhafte Dellen behält.
Im Wohnzimmer trägt die florale Stadtware, und dort lohnt Feinheit wirklich, weil man den Teppich aus zwei Metern und im Sitzen ansieht. Schlaf- und Ankleidezimmer sind der Platz für hochflorige Ware, die man barfuß betritt. Vor dem Kauf steht in jedem Fall das Maßband, denn das Format entscheidet über die Wirkung im Raum mehr als das Muster. Als Faustregel stehen entweder alle Möbelbeine auf dem Teppich oder alle daneben. Die üblichen Maße und ihre Wirkung führt der Bereich Formate.
Noch ein Punkt zur Platzierung. Naturfarben bleichen unter direkter Sonne, die jahrelang auf dieselbe Stelle fällt. Ein gelegentliches Drehen um 180 Grad verteilt Licht und Laufspuren gleichmäßig über die Fläche.
Auf das Stück, nicht auf den Namen. Sechs Größen bestimmen die Einordnung: Provenienz, Feinheit der Knüpfung, Material in Flor und Kette, Alter, Erhaltungszustand und Seltenheit des Musters. Der Zustand wird davon am häufigsten unterschätzt. Ein abgelaufener Flor, gelöste Webkanten und geflickte Enden drücken ein feines Stück unter eine intakte Arbeit mittlerer Feinheit.
Drei Angaben sollten im Gespräch fallen und auf der Rechnung landen: Knüpfland, Provenienz und Material in Flor und Kette. Wer sie ohne Zögern nennt, hat den Teppich geprüft. Wer bei der Provenienz auf das Muster ausweicht, hat es nicht.
Für die eigene Einordnung helfen Wertvolle Perserteppiche erkennen und die Wertübersicht; was Alter tatsächlich bewirkt und was nicht, behandelt Alte Teppiche werden wertvoller. Die Fragen vor dem Gang in den Laden sammelt die Kaufberatung, direkte Gegenüberstellungen einzelner Stile der Stil-Vergleich. Aktuelle persische Stücke mit Maßen und Provenienz zeigt das Perserteppich-Sortiment von Morgenland Teppiche.
Mit wenig, aber regelmäßig. Saugen in Florrichtung reicht als Routine, die Rotationsbürste bleibt von Fransen und Kanten weg. Was schadet: Dampfreiniger, Teppichschaum aus dem Baumarkt und ein Filzgleiter, der die Kette durchreibt. Flecken sofort mit klarem Wasser abtupfen und nicht reiben. Eine gelöste Webkante gleich sichern lassen, weil dort sonst der Flor nachgibt. Stücke mit Seidenanteil gehören zur Wäsche in einen Fachbetrieb. Die vollständigen Routinen stehen in der Pflegeübersicht.
Ein handgeknüpfter Teppich aus dem Iran, dem historischen Persien. Beide Bedingungen müssen erfüllt sein: die Handknüpfung und das Herkunftsland. Feinheit, Material und Alter sind damit nicht festgelegt; die Gattung reicht vom groben Nomadenstück mit 40.000 Knoten pro Quadratmeter bis zur Seidenmanufaktur mit über einer Million.
Perserteppiche stammen ausschließlich aus dem Iran. Orientteppich ist der Oberbegriff für handgeknüpfte Ware aus dem gesamten Knüpfgürtel, also auch aus der Türkei, dem Kaukasus, Afghanistan, Pakistan, Indien und Zentralasien. Jeder Perser ist ein Orientteppich, aber nicht jeder Orientteppich ein Perser.
Nein. Ziegler ist eine Entwurfslinie, die auf die Manufakturen um Sultanabad und die Vorlagen der Handelsfirma Ziegler & Co. im späten 19. Jahrhundert zurückgeht. Geknüpft wird sie heute überwiegend in Pakistan und Afghanistan. Ein solcher Teppich ist Knüpfarbeit seines Produktionslandes in einem westlich orientierten Entwurf, kein Perserteppich.
An vier Dingen: dem spiegelbildlich klar durchgezeichneten Rücken mit sichtbaren Einzelknoten, den Fransen als verlängerten Kettfäden, einer zugfesten Wolle, die sich nach dem Zusammendrücken wieder aufstellt, und kleinen Unregelmäßigkeiten in Rapport und Farbe. Ein Zertifikat ergänzt diese Prüfung, ersetzt sie nicht.
Die Zentraloasen liefern die Spitze: Ghom für reine Seide, Isfahan mit 400.000 bis über 1.000.000 Knoten pro Quadratmeter für Korkwolle mit Seidenkonturen, Nain mit 200.000 bis 1.000.000+ für die blau-beige Stadtware. Reine Ghom-Seide erreicht 600.000 bis 1.200.000+ Knoten und liegt damit an der Obergrenze des Feldes.
Gut erhaltene Stücke aus den klassischen Stadtprovenienzen gelten als vergleichsweise wertstabil, ebenso alte Arbeiten aus bekannten Manufakturen. Eine Garantie für Wertsteigerung gibt es nicht. Belastbare Anhaltspunkte sind Material, Feinheit, Provenienz und Zustand, nicht das Alter allein.
Geometrische Dorfware aus dem Nordwesten und dem Westen, etwa Heriz oder Hamadan. Diese Teppiche stehen auf robustem Gewebe, tragen kurzen bis mittleren Flor und zeigen Laufspuren in einem gestuften Rautenfeld kaum. Feine Manufakturware gehört nicht in die Laufzone.
Regelmäßig in Florrichtung saugen, Fransen und Kanten dabei aussparen. Flecken sofort mit klarem Wasser abtupfen und nicht reiben. Dampfreiniger und Baumarktschaum meiden, direkte Dauersonne auf einer Stelle ebenso. Die Grundwäsche gehört als Handwäsche in einen Fachbetrieb, bei Seidenanteil ausnahmslos.

Abadeh-Teppiche stammen aus der gleichnamigen Stadt zwischen Isfahan und Schiraz und fallen durch ihre klaren geometrischen Medaillons auf.

Ardebil-Teppiche kommen aus Nordwestiran und zeigen häufig geometrische Muster mit kaukasischem Einfluss.

Afshar-Teppiche werden von halbnomadischen Stämmen in Südostiran geknüpft und verbinden nomadische Motive mit feiner Verarbeitung.

Bachtiar-Teppiche sind bekannt für ihr charakteristisches Gartenmuster mit kassettenartigen Feldern voller floraler Motive.

Bidjar-Teppiche gelten als die robustesten persischen Teppiche, die extrem dichte Knüpfung macht sie nahezu unverwüstlich.

Ghashghai-Teppiche werden vom gleichnamigen Nomadenstamm geknüpft und beeindrucken durch lebhafte Farben und Tiermotive.

Ghom-Teppiche gehören zu den feinsten persischen Teppichen und werden häufig aus reiner Seide gefertigt.

Hamadan-Teppiche kommen aus einer der ältesten Knüpfregionen der Welt und stehen für robuste, dicht gewebte Gebrauchsqualität.

Heriz-Teppiche sind berühmt für ihre markanten eckigen Medaillons und ihre außerordentliche Strapazierfähigkeit.

Garawan-Teppiche stammen aus der Heriz-Region und zeigen die typisch geometrischen Medaillon-Muster in robuster Dorfqualität.

Isfahan-Teppiche gelten als Meisterwerke persischer Knüpfkunst mit außergewöhnlich feinen Mustern und edlen Materialien.

Kerman-Teppiche zeichnen sich durch besonders feine Blumenmuster und eine sanfte Farbpalette aus.

Keschan-Teppiche zählen zu den Klassikern unter den Perserteppichen und sind für ihre eleganten Medaillon-Designs bekannt.

Koliai-Teppiche werden von kurdischen Knüpfern im Westen Irans gefertigt und überzeugen durch robuste Qualität und geometrische Muster.

Mashhad-Teppiche aus dem Osten Irans bieten großformatige Designs mit floralen Medaillons in tiefen Rottönen.

Moud-Teppiche aus der Region Chorasan verbinden das kleinteilige Herati-Muster mit einer feinen, gleichmäßigen Knüpfung.

Nahavand-Teppiche werden in der gleichnamigen kurdischen Stadt geknüpft und zeigen kräftige, geometrische Muster.

Nain-Teppiche bestechen durch ihr elegantes Farbspiel in Blau und Beige und ihre filigrane Musterung.

Senneh-Teppiche aus der kurdischen Hauptstadt Sanandaj gelten als die feinsten kurdischen Knüpfarbeiten.

Schiraz-Teppiche werden von verschiedenen Nomadenstämmen rund um die Stadt Schiraz geknüpft und zeigen vielfältige Stammesmotive.

Täbriz-Teppiche zählen zu den edelsten persischen Teppichen und sind für ihre feine Knüpfung und vielfältigen Designs bekannt.

Mir-Teppiche aus der Sarouk-Region sind berühmt für ihr charakteristisches Allover-Boteh-Muster.

Ardakan-Teppiche aus der gleichnamigen Stadt in der Provinz Yazd zeigen feine florale Muster in warmen Farbtönen.

Borchalou-Teppiche werden im gleichnamigen Dorf in der Provinz Hamadan geknüpft und zeigen klassische Medaillon-Designs.

Farahan-Teppiche aus der historischen Knüpfregion zwischen Arak und Hamadan sind bekannt für feine Herati-Muster.

Gholtogh-Teppiche stammen aus einem kleinen kurdischen Dorf in der Provinz Hamadan und zeigen geometrische Medaillon-Muster.

Ghoutshan-Teppiche (auch Quchan) kommen aus der Nordostregion Irans und zeigen kurdische Einflüsse.

Golpayegan-Teppiche aus der Provinz Isfahan zeigen klassische persische Zeichnungen in solider Werkstattqualität.

Hosseinabad-Teppiche stammen aus einem Dorf in der Provinz Hamadan und zeigen die typisch einfache Schussstruktur der Region.

Joshaghan-Teppiche zeigen ein charakteristisches Rautengitter mit kleinen floralen Motiven, ein ikonisches Muster persischer Knüpfkunst.

Jozan-Teppiche aus dem Bezirk Hamadan sind bekannt für ihr markantes Kugelmedaillon auf sattem Rotgrund.

Kaschmar-Teppiche aus dem Osten Irans überzeugen durch großformatige Designs und solide Qualität.

Lilian-Teppiche aus der Arak-Region zeigen oft ein zentrales Medaillon in tiefem Rot mit schmalen Bordüren.

Mahal-Teppiche aus der Region Arak kombinieren westliches Farbgefühl mit klassisch persischen Mustern.

Malayer-Teppiche aus der gleichnamigen Stadt in Hamadan liegen qualitativ zwischen einfachen Hamadan- und feinen Sarough-Teppichen.

Mehraban-Teppiche aus der Heriz-Region zeichnen sich durch geometrische Medaillons und robuste Qualität aus.

Meschkin-Teppiche (Meshkin Shahr) aus der Provinz Ardebil zeigen kaukasisch inspirierte geometrische Muster.

Meymeh-Teppiche aus der Provinz Isfahan zeigen das typische Joshaghan-Rautenmuster in höherer Qualität.

Najafabad-Teppiche aus der Nachbarstadt Isfahans orientieren sich stilistisch an den berühmten Isfahan-Teppichen.

Qaraja-Teppiche aus dem Nordwesten Irans verbinden kaukasische und persische Elemente in geometrischen Mustern.

Rafsanjan-Teppiche aus der Kerman-Region vereinen die feine Knüpfkunst der Region mit pastellfarbenen Blumenmustern.

Rudbar-Teppiche aus der Provinz Gilan am Kaspischen Meer zeigen kurdisch beeinflusste geometrische Designs.

Sabsewar-Teppiche (Sabzevar) aus Nordostiran überzeugen durch großformatige Medaillon-Designs in warmen Farbtönen.

Sarab-Teppiche aus dem Nordwesten Irans sind meist als Läufer in kamelbrauner Grundfarbe bekannt.

Sarough-Teppiche (Sarouk) aus der Region Arak zählen zu den klassischsten Perserteppichen mit feinen Rosenmustern.

Sharbabak-Teppiche (Shahr-e Babak) aus der Kerman-Region verbinden nomadische Motive mit werkstattartiger Ausführung.

Tabatabai-Teppiche sind nach einer bedeutenden Knüpferfamilie benannt und stehen für höchste Feinheit im Nain-Stil.

Touiserkan-Teppiche aus der Provinz Hamadan zeigen klassische kurdisch beeinflusste Designs in robuster Qualität.

Waramin-Teppiche aus der Nähe von Teheran zeigen das typische Mina-Khani-Blumenmuster mit geometrischer Strenge.

Wiss-Teppiche (Viss) aus der Hamadan-Region gehören zu den bekanntesten westpersischen Teppichen mit zentralem Medaillon.

Yazd-Teppiche aus der Wüstenstadt Yazd zeigen feine florale Medaillons in warmen Farben.

Indo-Bidjar-Teppiche werden in Indien im Stil der persischen Bidjars geknüpft, robust, dicht und mit Herati-Muster.

Indo-Isfahan-Teppiche übernehmen die florale Eleganz persischer Isfahans und werden in Indien in feiner Wollqualität produziert.

Indo-Keshan-Teppiche reproduzieren den klassischen persischen Keschan-Stil in hochwertiger indischer Fertigung.

Indo-Mir-Teppiche übernehmen das persische Mir-e-boteh-Allovermuster und werden in Indien in vielfältigen Größen produziert.

Indo-Nain-Teppiche folgen dem hellen Nain-Farbschema mit Blau und Beige und werden in indischen Manufakturen gefertigt.

Indo-Sarough-Teppiche reproduzieren das klassische Rosenmotiv der persischen Sarouks in dichter indischer Knüpfung.

Indo-Täbriz-Teppiche übernehmen die feinen Medaillon-Designs aus Täbriz und werden in Indien mit hohem Knotendichte geknüpft.

Bidjar-Bukan-Teppiche aus der Stadt Bukan zeigen die typische Bidjar-Dichte mit kurdischen Mustern.

Bidjar-Takab-Teppiche werden in der Region Takab geknüpft und zeigen klassische Bidjar-Robustheit mit lokalen Motiven.

Bidjar-Zanjan-Teppiche aus der Provinz Zanjan sind feiner geknüpfte Bidjar-Varianten mit farbenfroher Palette.