Die Königsklasse der Orientteppiche, handgeknüpft im Iran mit jahrhundertealter Tradition und unvergleichlicher Vielfalt.
Foto: Morgenland Teppiche
Perserteppiche sind handgeknüpfte Teppiche aus dem Iran, dem früheren Persien, und zählen zu den bekanntesten Orientteppichen der Welt. Unterschieden werden sie nach ihren Herkunftsregionen und Knüpfzentren, etwa Nain, Täbriz, Isfahan, Ghom, Kerman, Heriz, Bidjar oder Sarough. Je nach Region unterscheiden sich Muster, Farben, Material, Knotendichte und Wert deutlich voneinander.
Ein Perserteppich ist daher kein einzelner Teppichtyp, sondern eine große Familie regionaler Knüpftraditionen. Manche Zentren stehen für feinste Manufakturarbeit mit über einer Million Knoten pro Quadratmeter, andere für robuste Dorf- und Nomadenware mit kräftigen geometrischen Mustern. Diese Seite erklärt die wichtigsten Arten, ihre Qualitätsmerkmale, die Unterschiede zwischen den Regionen und worauf es beim Kauf ankommt.
Jeder Perserteppich ist ein Orientteppich, aber nicht jeder Orientteppich ist ein Perserteppich. Perserteppiche stammen ausschließlich aus dem Iran. Orientteppich ist der Oberbegriff für handgeknüpfte Teppiche aus den verschiedenen Knüpfregionen des Orients, darunter neben dem Iran auch die Türkei, der Kaukasus, Afghanistan, Pakistan, Indien und Zentralasien.
Im Handel meint die Bezeichnung "echter Perserteppich" in der Regel einen handgeknüpften Teppich aus dem Iran. Maschinell gefertigte Teppiche mit persischem Muster sind keine Perserteppiche, sondern Nachbildungen des Designs. Den vollständigen Vergleich behandelt die Seite Perserteppich gegen Orientteppich.
Die persische Knüpfkunst reicht über zweieinhalb Jahrtausende zurück. Schon der Pazyryk-Teppich, das älteste erhaltene Exemplar überhaupt, zeigt im fünften Jahrhundert vor Christus Motive, die auf die persische Hofkunst verweisen. Ihre Blütezeit erlebte die Knüpferei unter den Safawiden im 16. und 17. Jahrhundert, als in den königlichen Manufakturen von Isfahan, Kaschan und Täbriz die berühmten Medaillon- und Jagdteppiche entstanden.
Über die Seidenstraße gelangten persische Teppiche bis nach Europa, wo sie auf Gemälden der Renaissance als Statussymbol auftauchen. Aus Persien wurde 1935 der Staat Iran, die Knüpftradition blieb erhalten. Bis heute sind Städte wie Täbriz, Ghom, Isfahan, Kaschan, Schiras, Kerman und Maschhad eigene Qualitätsbegriffe. Mehr zur Entwicklung der Knüpfkunst steht unter Geschichte der Knüpfkunst.
Der Name eines Perserteppichs verweist fast immer auf seinen Herkunftsort. Jede Region hat über Generationen ein eigenes Repertoire aus Mustern, Farben und Knüpftechniken entwickelt. Die folgende Übersicht ordnet die wichtigsten Zentren ein.
| Region / Stil | Bekannt für | Typische Merkmale |
|---|---|---|
| Nain | feine Knüpfung | helle Farben, Blau und Beige, Seideneinlagen |
| Isfahan | Meisterqualität | feine florale Muster, Korkwolle, Seide |
| Täbriz | Vielfalt | Medaillon, florale und geometrische Designs |
| Ghom | Seide | sehr feine Seidenteppiche, höchste Dichte |
| Heriz | Robustheit | große geometrische Medaillons |
| Bidjar | Dichte | sehr fester, schwerer Flor |
| Sarough | florale Eleganz | dichte Blumenmuster, kräftiges Rot |
| Kerman | Detailreichtum | weiche Palette, florale Bildteppiche |
| Hamadan | Dorfware | robuste Gebrauchsteppiche, geometrisch |
Die feinsten Stadtproduktionen kommen aus Isfahan, Nain und Ghom. Robuste, alltagstaugliche Qualitäten liefern Heriz, Hamadan und Bidjar. Dazwischen liegt Täbriz, das vom groben Gebrauchsteppich bis zur Sammlerqualität die gesamte Bandbreite abdeckt. Alle registrierten Stile finden sich in der Stilübersicht.
Das Grundgewebe eines Perserteppichs besteht meist aus Baumwolle, bei feinen Stücken aus Seide. In dieses Gewebe wird der Flor geknüpft, traditionell aus Schurwolle, bei Spitzenqualitäten aus Korkwolle, der besonders weichen Wolle vom Hals junger Schafe. Reine Seidenteppiche aus Ghom oder Isfahan gehören zu den wertvollsten Knüpfarbeiten überhaupt.
Charakteristisch ist der asymmetrische persische Knoten, auch Senneh-Knoten genannt. Er erlaubt eine feinere Musterauflösung als der symmetrische türkische Knoten und ist der Grund für die hohe Detailtreue persischer Muster. Die einzelnen Techniken behandelt der Bereich Knotenarten, den gesamten Ablauf der Herstellung.
Die Knotendichte gehört zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen. Sie reicht bei Perserteppichen von etwa 100.000 Knoten pro Quadratmeter bei groben Dorfteppichen bis über 1.000.000 Knoten bei feinen Seidenstücken aus Ghom oder Isfahan. Je feiner geknüpft, desto präziser das Muster und desto höher der Arbeitsaufwand. Was die Zahl konkret aussagt, erklärt der Aufsatz Knotendichte erklärt.
In manchen Regionen wird die Feinheit mit eigenen Maßeinheiten angegeben. In Täbriz zählt man Raj, in Nain die La-Stufen. Die La-Stufen geben an, aus wie vielen Kettfäden ein Knoten gebildet wird: 9 La gilt als fein, 6 La als sehr fein, 4 La als Sammlerqualität.
Ein echter Perserteppich lässt sich an mehreren Merkmalen erkennen, die zusammengenommen ein sicheres Bild ergeben:
Ein Echtheitszertifikat kann diese Merkmale ergänzen, ersetzt die eigene Prüfung aber nicht. Die vollständige Anleitung steht unter Orientteppich erkennen und Ist mein Teppich echt?.
Den Wert eines Perserteppichs bestimmen Knotendichte, Materialqualität, Alter, Seltenheit des Musters, Erhaltungszustand und Herkunftsort. Seidenteppiche und Stücke aus renommierten Knüpfzentren erzielen die höchsten Preise. Warum handgeknüpfte Teppiche überhaupt ihren Preis haben, erklärt Warum echte Teppiche teuer sind.
Vor dem Kauf lohnt der Blick auf Wertvolle Perserteppiche erkennen und die allgemeine Kaufberatung. Wer zwischen mehreren Stilen schwankt, vergleicht sie direkt im Stil-Vergleich.
Perserteppiche wirken als repräsentativer Mittelpunkt eines Raumes. Große Exemplare verankern eine Sitzgruppe im Wohnzimmer, schmale Formate dienen als Läufer in Fluren oder als Akzent in Schlaf- und Arbeitszimmern. Bei der Platzierung sollten die Lichtverhältnisse beachtet werden, da intensive Sonne die wertvollen Naturfarben über die Jahre ausbleichen kann. Zu modernen Möbeln entsteht ein reizvoller Kontrast, in klassischen Einrichtungen unterstreicht ein Perser die traditionelle Linie.
Perserteppiche sind bei richtiger Pflege über Generationen haltbar. Regelmäßiges Saugen in Florrichtung, gelegentliche professionelle Reinigung und der Schutz vor direkter Sonne erhalten Farben und Substanz. Flecken sollten sofort behandelt werden. Die vollständigen Routinen stehen in der Pflegeübersicht.
Echte Perserteppiche stammen aus dem Iran, sind handgeknüpft und zeigen das Muster spiegelbildlich klar auf der Rückseite. Die Fransen sind Teil des Grundgewebes, kleine Unregelmäßigkeiten und der natürliche Farbwechsel Abrash belegen die Handarbeit. Ein Echtheitszertifikat ergänzt diese Merkmale, ersetzt aber nicht die eigene Prüfung.
Perserteppiche stammen aus dem Iran. Orientteppich ist der Oberbegriff für handgeknüpfte Teppiche aus dem gesamten Orient, auch aus der Türkei, dem Kaukasus, Afghanistan oder Indien. Jeder Perser ist ein Orientteppich, aber nicht umgekehrt.
Regelmäßiges Saugen in Florrichtung und gelegentliche professionelle Reinigung erhalten die Qualität. Flecken sollten sofort mit klarem Wasser behandelt werden. Direkte Sonneneinstrahlung und hohe Luftfeuchtigkeit sind zu vermeiden.
Die Teppichgröße sollte zur Raumgröße und Möblierung passen. Als Faustregel gilt: Alle Möbelbeine stehen auf dem Teppich oder alle daneben. In Wohnzimmern sind Maße ab 200 x 300 cm üblich.
Ausschlaggebend sind Knotendichte, Materialqualität, Alter, Seltenheit des Musters, Erhaltungszustand und Herkunftsort. Seidenteppiche und Exemplare aus renommierten Knüpfzentren erzielen höhere Preise.
Hochwertige, gut erhaltene Perserteppiche können ihren Wert behalten oder steigern. Besonders seltene, alte oder von berühmten Meistern geknüpfte Exemplare gelten als sammelnswert. Eine Garantie für Wertsteigerung gibt es jedoch nicht.
Die feinsten Perserteppiche kommen aus Ghom, Isfahan und Nain. Reine Seidenteppiche aus Ghom erreichen die höchsten Knotendichten, Isfahan steht für feinste Korkwolle mit Seidenakzenten, Nain für seine charakteristische blau-beige Farbgebung mit 6 oder 9 La.

Abadeh-Teppiche stammen aus der gleichnamigen Stadt zwischen Isfahan und Schiraz und fallen durch ihre klaren geometrischen Medaillons auf.

Ardebil-Teppiche kommen aus Nordwestiran und zeigen häufig geometrische Muster mit kaukasischem Einfluss.

Afshar-Teppiche werden von halbnomadischen Stämmen in Südostiran geknüpft und verbinden nomadische Motive mit feiner Verarbeitung.

Bachtiar-Teppiche sind bekannt für ihr charakteristisches Gartenmuster mit kassettenartigen Feldern voller floraler Motive.

Bidjar-Teppiche gelten als die robustesten persischen Teppiche, die extrem dichte Knüpfung macht sie nahezu unverwüstlich.

Ghashghai-Teppiche werden vom gleichnamigen Nomadenstamm geknüpft und beeindrucken durch lebhafte Farben und Tiermotive.

Ghom-Teppiche gehören zu den feinsten persischen Teppichen und werden häufig aus reiner Seide gefertigt.

Hamadan-Teppiche kommen aus einer der ältesten Knüpfregionen der Welt und bieten solide Qualität zu erschwinglichen Preisen.

Heriz-Teppiche sind berühmt für ihre markanten eckigen Medaillons und ihre außerordentliche Strapazierfähigkeit.

Garawan-Teppiche stammen aus der Heriz-Region und zeigen die typisch geometrischen Medaillon-Muster in robuster Dorfqualität.

Isfahan-Teppiche gelten als Meisterwerke persischer Knüpfkunst mit außergewöhnlich feinen Mustern und edlen Materialien.

Kerman-Teppiche zeichnen sich durch besonders feine Blumenmuster und eine sanfte Farbpalette aus.

Keschan-Teppiche zählen zu den Klassikern unter den Perserteppichen und sind für ihre eleganten Medaillon-Designs bekannt.

Koliai-Teppiche werden von kurdischen Knüpfern im Westen Irans gefertigt und überzeugen durch robuste Qualität und geometrische Muster.

Mashhad-Teppiche aus dem Osten Irans bieten großformatige Designs mit floralen Medaillons in tiefen Rottönen.

Moud-Teppiche aus der Region Chorasan vereinen das Herati-Muster mit feiner Knüpfung zu einem ausgezeichneten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Nahavand-Teppiche werden in der gleichnamigen kurdischen Stadt geknüpft und bieten kräftige Muster zu zugänglichen Preisen.

Nain-Teppiche bestechen durch ihr elegantes Farbspiel in Blau und Beige und ihre filigrane Musterung.

Senneh-Teppiche aus der kurdischen Hauptstadt Sanandaj gelten als die feinsten kurdischen Knüpfarbeiten.

Schiraz-Teppiche werden von verschiedenen Nomadenstämmen rund um die Stadt Schiraz geknüpft und zeigen vielfältige Stammesmotive.

Täbriz-Teppiche zählen zu den edelsten persischen Teppichen und sind für ihre feine Knüpfung und vielfältigen Designs bekannt.

Mir-Teppiche aus der Sarouk-Region sind berühmt für ihr charakteristisches Allover-Boteh-Muster.

Ardakan-Teppiche aus der gleichnamigen Stadt in der Provinz Yazd zeigen feine florale Muster in warmen Farbtönen.

Borchalou-Teppiche werden im gleichnamigen Dorf in der Provinz Hamadan geknüpft und zeigen klassische Medaillon-Designs.

Farahan-Teppiche aus der historischen Knüpfregion zwischen Arak und Hamadan sind bekannt für feine Herati-Muster.

Gholtogh-Teppiche stammen aus einem kleinen kurdischen Dorf in der Provinz Hamadan und zeigen geometrische Medaillon-Muster.

Ghoutshan-Teppiche (auch Quchan) kommen aus der Nordostregion Irans und zeigen kurdische Einflüsse.

Golpayegan-Teppiche aus der Provinz Isfahan bieten klassische persische Designs zu zugänglichen Preisen.

Hosseinabad-Teppiche stammen aus einem Dorf in der Provinz Hamadan und zeigen die typisch einfache Schussstruktur der Region.

Joshaghan-Teppiche zeigen ein charakteristisches Rautengitter mit kleinen floralen Motiven, ein ikonisches Muster persischer Knüpfkunst.

Jozan-Teppiche aus dem Bezirk Hamadan sind bekannt für ihr markantes Kugelmedaillon auf sattem Rotgrund.

Kaschmar-Teppiche aus dem Osten Irans überzeugen durch großformatige Designs und solide Qualität.

Lilian-Teppiche aus der Arak-Region zeigen oft ein zentrales Medaillon in tiefem Rot mit schmalen Bordüren.

Mahal-Teppiche aus der Region Arak kombinieren westliches Farbgefühl mit klassisch persischen Mustern.

Malayer-Teppiche aus der gleichnamigen Stadt in Hamadan liegen qualitativ zwischen einfachen Hamadan- und feinen Sarough-Teppichen.

Mehraban-Teppiche aus der Heriz-Region zeichnen sich durch geometrische Medaillons und robuste Qualität aus.

Meschkin-Teppiche (Meshkin Shahr) aus der Provinz Ardebil zeigen kaukasisch inspirierte geometrische Muster.

Meymeh-Teppiche aus der Provinz Isfahan zeigen das typische Joshaghan-Rautenmuster in höherer Qualität.

Najafabad-Teppiche aus der Nachbarstadt Isfahans orientieren sich stilistisch an den berühmten Isfahan-Teppichen.

Qaraja-Teppiche aus dem Nordwesten Irans verbinden kaukasische und persische Elemente in geometrischen Mustern.

Rafsanjan-Teppiche aus der Kerman-Region vereinen die feine Knüpfkunst der Region mit pastellfarbenen Blumenmustern.

Rudbar-Teppiche aus der Provinz Gilan am Kaspischen Meer zeigen kurdisch beeinflusste geometrische Designs.

Sabsewar-Teppiche (Sabzevar) aus Nordostiran überzeugen durch großformatige Medaillon-Designs in warmen Farbtönen.

Sarab-Teppiche aus dem Nordwesten Irans sind meist als Läufer in kamelbrauner Grundfarbe bekannt.

Sarough-Teppiche (Sarouk) aus der Region Arak zählen zu den klassischsten Perserteppichen mit feinen Rosenmustern.

Sharbabak-Teppiche (Shahr-e Babak) aus der Kerman-Region verbinden nomadische Motive mit werkstattartiger Ausführung.

Tabatabai-Teppiche sind nach einer bedeutenden Knüpferfamilie benannt und stehen für höchste Feinheit im Nain-Stil.

Touiserkan-Teppiche aus der Provinz Hamadan zeigen klassische kurdisch beeinflusste Designs in robuster Qualität.

Waramin-Teppiche aus der Nähe von Teheran zeigen das typische Mina-Khani-Blumenmuster mit geometrischer Strenge.

Wiss-Teppiche (Viss) aus der Hamadan-Region gehören zu den bekanntesten westpersischen Teppichen mit zentralem Medaillon.

Yazd-Teppiche aus der Wüstenstadt Yazd zeigen feine florale Medaillons in warmen Farben.

Kayseri-Teppiche aus Zentralanatolien werden in Wolle, Baumwolle und Seide geknüpft und bieten klassische türkische Designs.

Usak-Teppiche (Oushak) aus Westanatolien sind seit dem 15. Jahrhundert berühmt für großformatige Medaillon-Designs in gedeckten Farben.

Indo-Bidjar-Teppiche werden in Indien im Stil der persischen Bidjars geknüpft, robust, dicht und mit Herati-Muster.

Indo-Isfahan-Teppiche übernehmen die florale Eleganz persischer Isfahans und werden in Indien in feiner Wollqualität produziert.

Indo-Keshan-Teppiche reproduzieren den klassischen persischen Keschan-Stil in hochwertiger indischer Fertigung.

Indo-Mir-Teppiche übernehmen das persische Mir-e-boteh-Allovermuster und werden in Indien in vielfältigen Größen produziert.

Indo-Nain-Teppiche folgen dem hellen Nain-Farbschema mit Blau und Beige und werden in Indien zu attraktiven Preisen gefertigt.

Indo-Sarough-Teppiche reproduzieren das klassische Rosenmotiv der persischen Sarouks in dichter indischer Knüpfung.

Indo-Täbriz-Teppiche übernehmen die feinen Medaillon-Designs aus Täbriz und werden in Indien mit hohem Knotendichte geknüpft.

Bidjar-Bukan-Teppiche aus der Stadt Bukan zeigen die typische Bidjar-Dichte mit kurdischen Mustern.

Bidjar-Takab-Teppiche werden in der Region Takab geknüpft und zeigen klassische Bidjar-Robustheit mit lokalen Motiven.

Bidjar-Zanjan-Teppiche aus der Provinz Zanjan sind feiner geknüpfte Bidjar-Varianten mit farbenfroher Palette.