Teppich FibelTeppich Fibel

Teppichwissen aus der Speicherstadt

Roter Backstein, Lastenwinden über den Fleeten, dahinter Stapel von Teppichen, manche älter als die Lagerhäuser selbst. Die Hamburger Speicherstadt war ab 1888 der Hauptumschlagplatz für Orientteppiche in Mitteleuropa. Von hier kamen die Teppiche, die in Berlin, Wien, Paris und London auf dem Boden lagen. Diese Sammlung erzählt, wie das funktionierte und warum die Speicherstadt bis heute prägt, was Sie in deutschen Wohnzimmern sehen.

#Welterbe und Teppichlager

Foto: Wikimedia Commons

Die Speicherstadt entstand zwischen 1883 und 1927, gebaut auf den Trümmern der Wohnviertel Kehrwieder und Wandrahm. Damals zogen 16.000 bis 24.000 Menschen weg, damit Hamburg einen Freihafen anlegen konnte. Was nach dem Abriss kam, war kein Wohnviertel mehr, sondern ein einziger Funktionsbau aus rotem Klinker auf Eichenpfählen, ausgelegt für Tee, Tabak, Gewürze, Kaffee, Kakao und Teppiche.

Die UNESCO erklärte den Komplex 2015 zum Welterbe, gemeinsam mit dem benachbarten Kontorhausviertel. Was sie schützt, ist Architektur. Was uns interessiert, ist die Funktion: Hamburg war und ist eines der wenigen Zentren in Europa, in denen Orientteppiche im großen Stil eingeführt, gewaschen, sortiert, repariert und in den Handel gebracht wurden.

Morgenland Teppiche sitzt seit Jahrzehnten in genau dieser Tradition, mit Showroom und Lager in einem der historischen Speicher.

Themen aus der Speicherstadt

Vier Stränge der Hamburger Teppichgeschichte, jeder als eigener Tiefenartikel.

Morgenland-Showroom in der Speicherstadt

Unser Showroom liegt am Brook 9 in 20457 Hamburg, in einem der historischen Speicher. Die Lastenwinde über der Eingangstür funktioniert noch und hebt Teppiche ins Lager im Stockwerk darüber, genau wie vor hundert Jahren.

Morgenland-Showroom in der Hamburger Speicherstadt mit Kunden, Mitarbeitern und ausgerollten Orientteppichen
3D-Rundgang durch den Showroom
3d-tour.linsenspektrum.de

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