Hereke-Seide-Teppiche: höfische Seidenknüpfung der Türkei
Hereke-Seidenteppiche aus der osmanischen Hofmanufaktur gelten als die feinsten Seidenteppiche überhaupt.
- Region
- Türkei
- Kategorie
- Seidenteppiche
- Herstellung
- Handgeknüpft
- Knotendichte
- 800.000 – 2.000.000 Knoten/m²
Steckbrief
- Herstellung
- Handgeknüpft
- Herkunft
- Türkei — Hereke, Provinz Kocaeli
- Flormaterial
- Seide auf Seide
- Knotendichte
- 800.000 – 2.000.000 Knoten/m²
- Besonderheiten
- Feinste Seidenknüpfung weltweit, osmanische Hoftradition, Signatur



Foto: Morgenland Teppiche
Hereke-Seidenteppiche sind die reine Seidenlinie der osmanischen Hofmanufaktur am Golf von İzmit: Kette, Schuss und Flor bestehen aus Maulbeerseide, geknüpft wird mit dem symmetrischen türkischen Knoten, bei 800.000 bis 2.000.000 Knoten pro Quadratmeter. Die Rohseide kam traditionell aus der nahen Region Bursa. Innerhalb der Seidenteppiche und innerhalb der Türkei ist das die dichteste Knüpfung im Handel. Die Provenienz insgesamt und die wollene Linie behandelt die Seite zu Hereke; hier geht es um die Seide, die Spitzenfeinheiten, die Prüfung ohne Werkzeug und die Handhabung im Haus.
Was ist ein Hereke-Seidenteppich?
Ein Hereke-Seidenteppich ist ein handgeknüpfter Manufakturteppich aus der Stadt Hereke in der türkischen Provinz Kocaeli, bei dem Kette, Schuss und Flor gleichermaßen aus Seide gearbeitet sind. Im englischsprachigen Handel läuft er als Hereke Silk. Geknüpft wird ausschließlich mit dem symmetrischen türkischen Knoten, dem Ghiordes-Knoten.
Der Zusatz Seide ist keine Verkaufsformel, sondern eine Materialangabe mit eigener Qualitätsklasse. Unter Hereke ohne Zusatz läuft im Handel meist der Wollflor auf Baumwollkette. Zwischen beiden Linien liegt mehr als der Glanz: die Seidenlinie ist feiner, dünner, leichter und empfindlicher.
Wer ein solches Stück zum ersten Mal in die Hand nimmt, merkt zuerst das Gewicht.
Warum entstand die Seidenlinie gerade in Hereke?
Hereke liegt in Reichweite der Seidenregion Bursa und am Ostende des Marmarameers, etwa 60 Kilometer östlich von Istanbul. Sultan Abdülmecid I. ließ dort 1843 eine kaiserliche Manufaktur einrichten, die Teppiche für die osmanischen Paläste und für diplomatische Geschenke fertigte. Gründungsgeschichte, Lieferungen an den Dolmabahçe-Palast und den Übergang in private Hände nach dem Ende des Osmanischen Reiches beschreibt die Seite zur Provenienz.
Für die Seidenlinie ist eine zweite Geografie entscheidend: Bursa im Nordwesten Anatoliens, seit osmanischer Zeit das Zentrum der türkischen Seidenraupenzucht. Von dort kam die Rohseide in die Manufaktur, und traditionell stammt sie bis heute aus dieser Gegend. Der Weg des Materials war kurz.
Gewonnen wird Maulbeerseide aus dem Kokon der Raupe Bombyx mori. Ein einzelner Kokon liefert einen zusammenhängenden Faden von 600 bis 900 Metern. Das ist der technische Grund für die hohen Knotendichten: Nur so entstehen Garne, die dünn genug für zwei Millionen Knoten auf dem Quadratmeter sind. Wolle gibt das nicht her, weil ihre Fasern kurz sind.
Ein Punkt gehört hierher, weil er im Laden regelmäßig auftaucht. Die feine anatolische Manufakturware aus Kayseri glänzt ebenfalls, wird dort aber häufig aus mercerisierter Baumwolle gearbeitet, die als Kunstseide oder Florettseide auftritt. Das ist ein anderes Material, nicht eine geringere Seide.
Wie sind Muster und Farben eines Hereke-Seidenteppichs angelegt?
Die Zeichnung eines Hereke-Seidenteppichs folgt der osmanischen Hofkunst: zentrale Medaillons, Palmetten- und Arabeskenranken, Gebetsteppiche mit fein gezeichneter Mihrab-Nische, dazu das Vierjahreszeiten- oder Gartenmotiv mit Blüten, Vögeln und Zypressen. Die Seidenlinie geht darüber hinaus: Jagdszenen mit Reitern, Hunden und Beutetieren sind erst bei dieser Knotendichte darstellbar, weil ein Pferdebein bei gröberer Knüpfung in Treppenstufen zerfällt.
Tiefe Rot- und Blautöne tragen die Komposition, Beige, Elfenbein und blasse Pastellnuancen füllen die Flächen, dazu kommen Gold- und Silberakzente, in einzelnen repräsentativen Stücken als echte Metallfäden.
Was die Seide von der Wolle wirklich trennt, ist der Farbumschlag. Maulbeerseide reflektiert Licht in einem engen Winkel, deshalb wechselt dieselbe Fläche zwischen matt und leuchtend, je nachdem, von welcher Seite man sie ansieht. Bei Hereke fällt das so kräftig aus, dass ein Stück von den beiden Schmalseiten her wie zwei verschiedene Teppiche wirkt. Praktische Folge: einmal drehen, bevor die Ausrichtung im Raum festgelegt wird.
Woraus besteht ein Hereke-Seidenteppich, und wie wird er geknüpft?
Bei einem Hereke-Seidenteppich bestehen Kette, Schuss und Flor aus Maulbeerseide, geknüpft mit dem symmetrischen türkischen Knoten; das ist die Definition dieser Linie. Baumwolle und Wolle kommen darin nicht vor. Was die Faser ausmacht, steht in der Seidenkunde, die Gegenüberstellung der Flormaterialien im Vergleich Seide oder Wolle, die Faserkunde insgesamt in der Übersicht Materialien.
Der symmetrische türkische Knoten umschließt zwei Kettfäden vollständig, beide Florenden treten zwischen demselben Kettfadenpaar aus. Von sich aus löst er Muster gröber auf als der asymmetrische persische Knoten. Dass ein Hereke aus Seide trotzdem kurvig zeichnet, liegt am Garn und nicht an der Knotenart: je dünner das Garn, desto mehr Knotenreihen pro Zentimeter und desto feiner die Kontur. Die gelegentlich behauptete Verwendung des Senneh-Knotens trifft auf Hereke nicht zu.
Nach dem Knüpfen wird der Flor sehr niedrig geschoren. Bei Seide wirkt das doppelt: Die Zeichnung bleibt scharf, und die kurzen, glatten Florenden stehen so dicht, dass die Fläche das Licht geschlossen zurückwirft. Den ganzen Ablauf beschreibt der Bereich Herstellung.
Was sagt die Knotendichte eines Hereke-Seidenteppichs aus?
Die Knotendichte sagt zuerst etwas über die Feinheit der Zeichnung, und sie reicht bei dieser Linie von 800.000 bis 2.000.000 Knoten pro Quadratmeter. Damit gehört sie zu den feinsten Knüpfarbeiten, die überhaupt entstehen, und liegt eine Stufe über der wollenen Linie derselben Manufaktur mit 500.000 bis 1.500.000+ Knoten.
Nachrechnen lässt sich das ohne Hilfsmittel: auf der Rückseite zehn mal zehn Zentimeter abmessen, die Knotenreihen in Länge und Breite zählen, multiplizieren, mit 100 auf den Quadratmeter hochrechnen. Bei 800.000 Knoten sitzen rund 90 Reihen auf zehn Zentimetern in jeder Richtung, bei 2.000.000 Knoten rund 140. Was die Zahl aussagt und was nicht, erklärt Knotendichte erklärt: Sie beschreibt die Auflösung der Zeichnung, nicht die Belastbarkeit. Höhere Dichte heißt feinere Kontur und empfindlichere Oberfläche.
Jenseits der Zahl zählen eine gleichmäßige Knüpfung ohne wandernde Reihen, präzise Konturen in den figuralen Partien und ein Farbumschlag, der über die ganze Fläche gleich stark ausfällt. Viele Stücke tragen eine eingeknüpfte Kennzeichnung der Manufaktur, häufig als Hereke-Initialen in einer Kartusche am Bordürenrand, dazu ein Zertifikat. Wie sich Signaturen lesen lassen, erklärt der eigene Beitrag.
| Merkmal | Ausprägung beim Hereke-Seidenteppich |
|---|---|
| Knotenart | symmetrischer türkischer Knoten (Ghiordes) |
| Knotendichte | 800.000 bis 2.000.000 Knoten/m² |
| Material | Seide in Kette, Schuss und Flor |
| Seidenherkunft | traditionell Maulbeerseide aus der Region Bursa |
| Florhöhe | sehr niedrig geschoren |
| Typische Muster | florale Medaillons, Mihrab-Nischen, Garten- und Jagdszenen |
| Kennzeichnung | häufig eingeknüpfte Manufakturkennzeichnung, oft mit Zertifikat |
| Gewicht | sehr leicht und dünn im Verhältnis zur Fläche |
Was bestimmt den Wert eines Hereke-Seidenteppichs?
Den Wert bestimmen vier Dinge: die Knotendichte, eine nachweisbare Herkunft über Kennzeichnung und Zertifikat, der Zustand samt Alter und die Größe. Beim Material gibt es innerhalb dieser Linie keine Abstufung mehr, durchgehende Seide ist die Eintrittsbedingung und nicht ein Aufschlag.
Am stärksten wirken Dichte und Format zusammen. Große Formate in dieser Feinheit sind selten, weil an einem breiten Knüpfstuhl mehrere Knüpferinnen gleichzeitig arbeiten und die Zeichnung über die volle Breite zusammenpassen muss. Der Zustand wird bei Seide strenger beurteilt als bei Wolle: Abriebstellen, Wasserränder und Sonnenschatten fallen auf einer glänzenden Fläche sofort ins Auge.
Wie lange ein einzelner Hereke-Seidenteppich entsteht, lässt sich nicht seriös angeben. An einem Stück arbeiten je nach Format mehrere Knüpferinnen gleichzeitig, das Tempo hängt von der Erfahrung ab, und die Manufakturen legen ihre Zeiten nicht offen. Belastbar ist nur die Richtung: je feiner die Knüpfung, desto länger die Arbeit.
Ob ein Seidenteppich als Wertanlage taugt, hängt von Seltenheit, Zustand und Provenienz ab. Eine Garantie für Wertsteigerung gibt es nicht. Zur Einordnung helfen Warum echte Teppiche teuer sind, die Wertübersicht und die Kaufberatung. Aktuelle Stücke mit Maßen und Preisen zeigt das Hereke-Seide-Sortiment von Morgenland Teppiche.
Woran erkennt man einen echten Hereke-Seidenteppich?
Einen echten Hereke-Seidenteppich erkennt man daran, dass Kette, Schuss und Flor gleichermaßen aus Seide bestehen: Die Fransen laufen fein und glänzend als verlängerte Kettfäden aus dem Gewebe, die Fläche wechselt mit dem Blickwinkel zwischen matt und leuchtend und fühlt sich glatt und kühl an, die Rückseite zeigt winzige, gleichmäßig sitzende Knoten ab 800.000 pro Quadratmeter, geknüpft mit dem symmetrischen türkischen Knoten.
- Fransen anfassen: Sie sind die verlängerten Kettfäden und nicht angenäht. Bei durchgehender Seide fallen sie fein, weich und glänzend aus. Matte, dickere Fransen bedeuten Baumwollkette.
- Farbumschlag prüfen: Ganz ausrollen, bei Tageslicht von beiden Schmalseiten ansehen. Maulbeerseide springt zwischen matt und leuchtend. Mercerisierte Baumwolle glänzt ruhiger, fast matt, und reagiert kaum auf den Winkelwechsel.
- Hand auflegen: Seide fühlt sich glatt und kühl an, fast wie polierter Stein, und gibt aufgenommene Handwärme schnell wieder ab. Mercerisierte Baumwolle ist ebenfalls glatt, aber merklich gröber.
- Gewicht schätzen: Für seine Fläche wiegt ein Seidenteppich auffällig wenig, aufgerollt ergibt er ein schlankes Bündel.
- Knotenreihen zählen: Zehn mal zehn Zentimeter abmessen, Reihen in Länge und Breite zählen, multiplizieren, mit 100 hochrechnen. Deutlich unter 800.000 passt nicht zu dieser Linie.
- Knotenart bestimmen: Streicht man den Flor auseinander, treten beim symmetrischen Knoten zwei Florenden zwischen demselben Kettfadenpaar aus. Versetzte Enden sprechen für den persischen Knoten und gegen Hereke.
- Muster lesen: Kurvige Palmetten, Arabesken, Medaillons, eine Mihrab-Nische oder eine Jagdszene. Grobe, kantige Geometrie gehört zu anatolischer Dorfware.
- Rückseite lesen: Das Muster ist von hinten so scharf wie von vorn. Ein maschinell gefertigtes Stück im Hereke-Muster zeigt hinten ein durchlaufendes Gewebe statt einzelner Knoten.
Die häufigste Frage im Laden ist nicht die nach der Fälschung, sondern die nach dem Material. Fransen, Winkel, Handfläche und Rückseite klären sie meist ohne Werkzeug. Bleibt ein Zweifel, folgt die Faserprüfung, die Seide erkennen beschreibt; die Brennprobe zerstört die geprüfte Faser und gehört in fachliche Hände. Für den ganzen Teppich hilft Ist mein Teppich echt?, die Grundlagen stehen unter Orientteppich erkennen.
Welche Provenienzen werden mit einem Hereke-Seidenteppich verwechselt?
Vier Provenienzen werden regelmäßig mit einem Hereke-Seidenteppich verwechselt: die wollene Linie derselben Manufaktur, die glänzende Ware aus Kayseri, das persische Gegenstück Ghom Seide und Kaschmir Seide aus Indien.
| Provenienz | Herkunft | Flor und Kette | Knotendichte | Erkennungsmerkmal |
|---|---|---|---|---|
| Hereke Seide | Hereke, Provinz Kocaeli | Seide in Kette, Schuss und Flor | 800.000 bis 2.000.000 | türkischer Knoten, stärkster Farbumschlag, sehr leicht |
| Hereke | Hereke, Provinz Kocaeli | Seide auf Seide oder Wolle auf Baumwolle | 500.000 bis 1.500.000+ | Sammelseite der Provenienz, im Handel meist Wollflor |
| Kayseri | Kayseri, Zentralanatolien | Wolle, Baumwolle oder Kunstseide auf Baumwolle | 100.000 bis 400.000 | gröber, Gebetsnischen, oft mercerisierte Baumwolle |
| Ghom Seide | Stadt Ghom (Qom), Iran | Seide auf Seide | 600.000 bis 1.200.000+ | persischer Knoten, figurale und florale Motive |
| Kaschmir Seide | Kaschmir-Region, Indien | Seide auf Baumwolle oder Seide | 300.000 bis 1.000.000 | indische Fertigung, florale und Lebensbaum-Muster |
Hereke-Seidenteppich pflegen und richtig aufhängen
Gesaugt wird ohne rotierende Bürste: Düsenaufsatz, niedrige Stufe, in Florrichtung. Gegen den Flor gesaugt stellt sich die Seide auf und die Fläche verliert ihren geschlossenen Glanz.
Was einem Seidenteppich schadet: Feuchtigkeit, Dampfreiniger, Teppichschaum aus dem Baumarkt und direkte Sonne, die über Jahre auf dieselbe Stelle fällt. Wasser hinterlässt auf Seide Ränder, die sich kaum herausarbeiten lassen. Deshalb gilt hier eine andere Regel als beim Wollteppich: nicht mit Wasser abtupfen, sondern Flüssigkeit mit einem trockenen weißen Tuch von außen nach innen aufnehmen und einen Fachbetrieb mit Seidenerfahrung anrufen. Weiteres steht in der Pflegeübersicht.
Für Küche, Flur, Bad und Kinderzimmer ist ein Seidenteppich die falsche Wahl. Auf dem Boden gehört er in wenig begangene Bereiche, nicht unter einen Esstisch und nicht unter Stuhlrollen.
Viele Stücke hängen deshalb an der Wand, und dabei zählt eine Regel: Das Gewicht darf nie an einzelnen Punkten hängen. Bewährt hat sich ein Klettband, auf ein Leinenband genäht und von hinten auf die Oberkante gesetzt, mit dem Gegenstück auf einer Wandleiste. Die Naht läuft durch das Gewebe, nicht durch den Flor. Nägel, Klammern und Klemmen hinterlassen Löcher und ziehen die Kante schief. Wird der Teppich gelegentlich abgenommen und gedreht aufgehängt, wirken Licht und Zug nicht immer auf dieselbe Seite.
Häufige Fragen
Woher kommt die Seide für einen Hereke-Seidenteppich?
Traditionell aus der Region Bursa, dem alten Zentrum der türkischen Seidenraupenzucht. Verarbeitet wird Maulbeerseide aus dem Kokon der Raupe Bombyx mori; ein einzelner Kokon liefert einen Faden von 600 bis 900 Metern, und erst diese Länge macht die feinen Garne möglich.
Wie fein ist ein Hereke-Seidenteppich geknüpft?
Von 800.000 bis 2.000.000 Knoten pro Quadratmeter, umgerechnet rund 90 bis 140 Knotenreihen auf zehn Zentimetern in jeder Richtung. Die wollene Linie derselben Manufaktur liegt mit 500.000 bis 1.500.000+ Knoten darunter.
Was ist der Unterschied zwischen Hereke Seide und Hereke Wolle?
Beim Seidenteppich bestehen Kette, Schuss und Flor aus Seide: feinere Zeichnung, starker Farbumschlag, sehr geringes Gewicht, dafür eine empfindlichere Oberfläche. Die wollene Linie arbeitet mit feiner Schurwolle auf Baumwoll- oder Seidenkette und ist schwerer und robuster.
Was ist der Unterschied zwischen Hereke Seide und Ghom Seide?
Hereke Seide ist türkisch und nutzt den symmetrischen türkischen Knoten, Ghom Seide kommt aus der iranischen Stadt Ghom und nutzt den asymmetrischen persischen Knoten. Beide sind Seide auf Seide. Hereke liegt in der Dichte höher, 800.000 bis 2.000.000 gegen 600.000 bis 1.200.000+ Knoten pro Quadratmeter.
Woran erkenne ich, ob es wirklich Seide ist?
Ohne die Faser zu beschädigen an drei Dingen: fein glänzende Fransen aus verlängerten Kettfäden, ein deutlicher Wechsel zwischen matt und leuchtend beim Blickwinkelwechsel, und eine glatt-kühle Fläche, die Handwärme schnell wieder abgibt. Mercerisierte Baumwolle glänzt ruhiger und fühlt sich gröber an.
Kann ich einen Hereke-Seidenteppich auf den Boden legen?
Ja, aber nur in wenig begangenen Bereichen und nicht in Küche, Flur, Bad oder Kinderzimmer. Seide reibt sich schneller ab als Wolle und zeigt Druckstellen von Möbelfüßen deutlich.
Wie pflege ich einen Hereke-Seidenteppich richtig?
Ohne rotierende Bürste saugen, mit Düsenaufsatz auf niedriger Stufe und in Florrichtung. Feuchtigkeit, Dampfreiniger, Teppichschaum und direkte Dauersonne bleiben weg. Flecken und Grundreinigung gehören in einen Fachbetrieb mit Seidenerfahrung.
Eindrücke aus der Herkunft
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