Isfahan · 20. Jahrhundert
Akbar Mahdie gilt als einer der wichtigsten Isfahan-Meister der Nachkriegszeit.
Foto: Morgenland Teppiche
Akbar Mahdie zählt zu den Isfahan-Meisterknüpfern der Nachkriegszeit, einer Generation, die die klassische Isfahan-Tradition aus den 1940er- und 1950er-Jahren in die internationalen Märkte der Nachkriegsära trug. Seine Werkstatt stand in der Linie der großen Isfahan-Ateliers, wenn auch mit kleinerer Produktionsmenge als die bekanntere Seirafian-Dynastie.
Mahdie-Teppiche folgen der klassischen Isfahan-Schule: Korkwolle mit Seidenakzenten, Knotendichten zwischen 500.000 und 800.000 Knoten pro Quadratmeter, zentralsymmetrische Medaillon-Kompositionen mit floralen Bordüren. Die Farbpalette bleibt bei Elfenbein, gedecktem Rot und Indigo, klassisch persisch.
Akbar Mahdie-Stücke sind auf dem Sammlermarkt eher selten und tauchen vor allem bei spezialisierten Auktionen und im gehobenen Fachhandel auf. Für Liebhaber der Isfahan-Qualität der Nachkriegsära sind sie eine lohnende Alternative zu den medial präsenteren Werkstätten.
Zugehöriger Stil
Isfahan-Teppiche gelten als Meisterwerke persischer Knüpfkunst mit außergewöhnlich feinen Mustern und edlen Materialien.